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Gott ist tot! 12/29/06 8:23 PM

Ich bin Atheist... das war nicht immer so... aber seit ich in meiner Kindheit immer wieder feststellen musste, dass Schicksalsschläge immer wieder die Falschen treffen, habe ich meinen Glauben verloren... Gott war früher der Verantwortliche, für alles Unerklärliche gewesen... da gab es einen Gott des Donners, einen für die Liebe und einen für die Gezeiten... und die Institution Kirche hat sich dieses zu Nutze (Geld) gemacht... mit der Wissenschaft sind nach und nach alle Götter verschwunden und die Kirche fristet ihr Dasein nun überwiegend als caritative Einrichtung... ich bin nicht aus der Kirche ausgetreten und bezahle für diesen Zweck auch weiter meine Kirchensteuer... aber ich brauche weder einen Pfarrer noch ein Kruizifix an der Wand... heute existiert für die meisten Menschen ein eigener, selbstkreierter Gott, der sich in den seltensten Fällen an den einer Kirche beschriebenen hält... die heutigen Kirchgänger suchen Vergebung in ihren Sünden... diejenigen, die ihren "eigenen Gott gefunden" haben, benutzen den, um ihr Gewissen und die innere Stimme zu beruhigen oder einfach nur, um jemanden zum Reden zu haben... wie sieht Euer Gott aus? Oder habt Ihr auch keinen?

Comments

  • minni.mouse [fnet]

    wie viele wahnsinnige und im kopof kranke hier sonst noch herumlaufen würden hätten sie nicht ein plätzhcen wo sie ihr sorgen und ängste ausschütten können und das zu einem tarif den kein psychiater bieten kann...allles in allem ...du glaubst nicht an gott ,aber er glaubt an dich..


    Lieb von Dir, dass Du das denkst...

  • minni.mouse [fnet]

    ich bin nicht der in die kirche gehender und bei einem pfarrer um verzeihung bittender christ...aber ich glaub an gott...aber ich glaube nicht an die religion...wisst ihr es ist doch wunderbar wenn die menschen in der heutigen zeit noch etwas haben an das sie glauben können ....was meint ihr


    Wenn ich jetzt sage, ich glaube nur an mich selbst, trifft es das nicht ganz... ich glaube an das Gute, das in jedem Menschen irgendwo zu finden sein muss... daran glaube ich... ganz fest...

  • Hajoseb

    Wichtig ist, jeder soll seinen (eigenen) Glauben pflegen, aber auf Keinefall andere zu einem Glauben zwingen !!! Ansonsten glaube ich auch nicht an einen manifestierten Gott der "Standard"-Religionen. Ich glaube eher an die (göttliche ???) Kraft/Vielfalt der Natur und des Universums.


    Streiche das "göttliche", dann passt's...

  • madmax035

    So das war es! Wann startet dein neuer Blog?Ich schätze deine arbeit sehr.Mach weiter so!!!


    Ich will sicher keinem die Illusionen nehmen... ich bemühe mich, mit meiner Meinung zum Nachdenken anzuregen und ich hoffe, dass der ein oder andere Leser einen Teil davon für sich mitnehmen kann... gibt es keine streng gläubigen Spieler hier oder trauen die sich nicht, zu schreiben?

  • madmax035

    Fazit: Ich gehe nach Möglichkeit mit den Menschen so um, wie ich selber auch behandelt werden möchte (Das klappt nicht immer, aber andersherum klappt das für andere mir gegenüber ja nun auch nicht unbedingt, also is das schon alles im grünen Bereich, denke ich). Das tue ich freiwillig, weil ich es für fair und notwendig halte, und nicht, weil mir ein unsichtbarer Greis mit Heiligenschein, Rauschebart und langem, weissen Nachthemd damit droht, mich sonst bis in alle Ewigkeit abkochen zu lassen. Und ich wage mal eins zu behaupten: wenn man es an den Taten misst und nicht an den Kirchgängen, bin ich, ähnlich wie etliche andere Ungläubige, ein wesentlich besserer Mensch als so mancher „Immer wieder sonntags“-Christ, der gleich nach dem Hochamt gemütlich mit den Mitbetern über die halbe Gemeinde herzieht und dann am Stammtisch beim Frühschoppen braune Parolen runterbetet.


    Ich dachte schon, ich mache mir hier Feinde mit diesem Blog... Du willst mich wohl noch übertreffen... Glückwunsch! Solch' eine tolle Beschreibung von Gott hatte ich bisher noch nie gehört... *lachmichweg* und *händeschüttel*

  • madmax035

    Alle Menschen sind gleich, und jeder muss daher für sich selber denken und handeln dürfen. Jeder verdient das gleiche Maß an Respekt und eine faire Chance im Leben. Und die gewährt man den Menschen nicht, wenn man sich damit beruhigt, dass die verhungernden Kinder in der dritten Welt, die Opfer von Missbrauch und Gewalt, die zu Unrecht zum Tode Verurteilten, die sterbenskrank Geborenen oder die gewissenlos Abgeschlachteten sicher in einem früheren Leben was angestellt haben, was dieses Schicksal rechtfertigt. So eine Einstellung ist menschenverachtend.“


    Selbstmord ist keine Lösung... daher halte ich es für richtig, dass suizid-gefährdete Personen in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt werden... verhungernde Menschen sind Auswirkungen einer korrupten Regierung... ich finde so etwas schrecklich... kann jemand zu Recht zum Tode verurteilt werden?